Unsere Arbeitsweise - Absolut-Hund alles unter einem Dach

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Unsere Arbeitsweise

Zeichnen sich für den Menschen problematische Verhaltensweisen seines Hundes ab, ist es ratsam sich Hilfe von einem Fachmann ins Haus zu holen. Sicher mag man denken: “Warum nicht auf einem Hundeplatz das Problem abstellen?”

Absolut-Hund  ist der Meinung, dass es in dieser Form nicht global möglich ist, weil gerade Zuhause und im täglichen Umgang mit dem Hund die Lösung für das Problem zu finden ist. Vollkommen unbewusst sind wir in der Kommunikation mit unseren Hunden oftmals „schwammig“ und nicht eindeutig.
Hinzu kommt, dass sich unsere Hunde in ihren eigenen vier Wänden in einem anderen „Gewand“ zeigen. Sie zeigen sich oftmals sicherer und selbstbewusster oder aber eher unsicherer als draußen. Wieder andere zeigen innerhalb des Hausstandes eine Verteidigungshaltung in Bezug auf ihre Ressourcen. Der Nächste ist eher unauffällig und desinteressiert. Wie oder welches Verhalten der Hund auch immer zeigt, man kann sehr schnell erkennen, welche Rolle der Hund innerhalb seiner Gemeinschaft übernommen hat.

Wir beginnen also erst einmal bei dem Hundehalter zu Hause.

Neben der Begutachtung erklären wir in einem ersten Gespräch die weitere Vorgehensweise.

Liegt z.B. eine Aggression gegen Artgenossen vor, müssen wir uns
das Verhalten
des Hundes in der Konfrontation mit einem Artgenossen anschauen. Dieses Verhalten zeigt, was dahinter steckt. Es kann z.B. Unsicherheit,  gelerntes Verhalten, Ressourcenkontrolle  oder einfach nur ein Ventil, um Stress abzubauen sein
, weil gar nicht der Artgenosse der Auslöser ist,
sondern vielleicht eine Überforderung durch die Umwelt.

Das Verhalten von Mensch und Hund in Kombination mit der Körpersprache des Hundes gibt hierüber Auskunft. Wir erklären direkt warum der Hund jene oder welche Verhaltensweise zeigt und können auf Grund der gegebenen Signale des Hundes das kommende Verhalten voraussagen. Natürlich nicht immer - aber in fast allen Fällen.

Nun wissen wir woran wir sind und Sie wissen woran Sie sind. Jetzt kann Ihnen die Vorgehensweise erörtert werden, wie die Verhaltensumlenkung umgesetzt werden kann. Wir zeigen nötige Veränderungen im täglichen Umgang auf und durchlaufen mit Hund und Halter gemeinsam mehrere Konfrontationen mit - in diesem Fall - Artgenossen.
Natürlich ist es damit nicht getan, der Hund benötigt Wiederholungen und auch verschiedene Situationen, die er mit seinem Menschen durchlaufen muss, um das gelernte zu festigen.

Am ersten Tag der gemeinsamen Verhaltensumlenkung wird bereits der Erfolg sichtbar. Wie lange die Verhaltensumlenkung benötigt, um langfristigen Erfolg zu erzielen, hängt vom Hundehalter ab. Nach unseren Erfahrungen können wir keine genaue Zeitspanne voraussagen. Hier kommen Aspekte, wie Führung und Konsequenz des Hundehalters zum tragen. Im groben Rahmen bewegen wir uns innerhalb 2-3 begleitenden Tagen zu je ca. 3-5 Stunden.

Warum reden wir nicht mit dem Hund ?

Jeder Hund bringt die natürliche Bereitschaft zum Anschluss an den Menschen mit. Er achtet auf die körperlichen Signale des „Teamführers“ Mensch. Durch ein andauerndes Einreden wird dem Hund diese Grundlage entzogen und er hat kaum noch einen Grund seinem natürlichen Verhalten nach zu kommen.

Selbst auf den täglichen Spaziergängen benutzen Menschen immer wieder die Worte: Aus, Nein, Pfui, Komm, Hier, Geh, Lauf und so weiter und so fort. Der Hund wird einfach nur durch andauerndes Ansprechen mit Befehlen, auf die meistens auch gar keine Konsequenz folgt, “zugetextet”. Der Erfolg dieser Übung ist schlicht und ergreifend, dass das gesprochene Wort nach einiger Zeit nur noch die Bedeutung eines Nebelhorns erfüllt. Der Hund weiß somit immer genau, wo sich sein Mensch gerade befindet. Es ist für ihn nicht mehr nötig, den wichtigen Blickkontakt herzustellen und aufzupassen wohin sein Mensch gerade geht.

Hunde sollen während der Ausbildung durch die Sprache des Menschen motiviert werden. So ist es zumeist nachzulesen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Diese Art der Motivation hält meist nicht sehr lange und der Hund nimmt sich nach und nach immer mehr zurück, anstatt motivierter zu werden. Der Mensch macht ja bereits den Kasper, da hat der Hund nun nichts mehr zu tun.

Der Klang unserer Stimme passt oftmals auch gar nicht zu dem, was wir dem Hund vermitteln wollen. Manchmal lachen wir über ein Verhalten, das der Hund uns zeigt, obwohl wir mit erhobenem Zeigefinger dem Tier mitteilen, dass das, was es gerade getan hat oder tut, nicht in Ordnung ist. Das dies nur zu Verwirrungen führt, ist sicherlich nachzuvollziehen.

Unsere Hunde sind Meister der Beobachtung und haben oft nicht mehr zu tun, als uns über Stunden zu beobachten. Sie lernen uns zu lesen. Dabei spielen unsere Körperaktionen die wichtigste Rolle. Der Hund reagiert einfach viel schneller auf Körpersignale, als auf die menschliche Sprache. Das ist alleine schon auf die innerartliche Verständigung der Kaniden (Hundeartigen) zurückzuführen, da diese in der Hauptsache durch optische Signale stattfindet.

Diese Möglichkeit der Verständigung über Körperaktion greifen wir auf. Hier sehen wir die Chance, erst gar keine Missverständnisse in der Kommunikation Mensch/Hund aufkommen zu lassen. Der Hund lernt ohne Worte einfacher, leichter und ungehemmter.

 
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