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Krankheiten

Wissenswertes
Sinnesorgane
  • Gehörgangsentzündung (Otitis externa): Endzündung des äußeren Gehörganges und der Ohrmuschel
  • Grauer Star (Katarakt): Trübung der Augenlinse
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis): Endzündung der Bindehaut, Anzeichen dafür sind: erhöhte Durchblutung und damit Rötung der Bindehaut, eine Bindehautschwellung, eine Verengung der Lidspalte, vermehrter Tränenfluß, Lichtscheu, Zusammenkneifen der Augenlider, Juckreiz, Brennen und teilweise starke Schmerzen. Darüber hinaus können Schleimhautveränderungen wie membranöse und pseudomembranöse Beläge und Bläschen (Vesikel) entstehen.
  • PRA (Progressive Retina Atrophy): Netzhautdegenaration

Verdauungsorgane
  • Gebiß: Zahnstein, Ablagerungen an den Zähnen, kann zu Entzündungen führen
  • Magen: Die Magendrehung besteht im medizinischen Sinne aus einer Verdrehung, die zu einem Verschluß des Magenausganges und darauf folgend zu einer Aufgasung bzw. Erweiterung des Magens führt. Nicht rechtzeitig erkannt kann die Magendrehung zum Tod führen.
  • Futtermittelunverträglichkeiten
  • Akute Resorptionsstörungen (Durchfall)
Atmungsorgane
  • Rhinitis: Erkältung

Herz-Kreislaufsystem
  • Herzerweiterung (dilatative Kardiomyopathie): Erkrankung des Herzmuskels
    Herzklappenerkrankungen (Endokardiose): Erkrankung der Vorhofklappen des Herzens

Harn- und Geschlechtsorgane
  • Niereninsuffizienz: chronische Nierenerkrankung
  • Gebärmuttervereiterung (Pyometra): Eitrige Entzündung der Gebärmutter
  • Prostatavergrößerung  (Benigne Prostatahyperplasie): Gutartige Vergrößerung der Prostata durch Proliferation (Vermehrung), der ansonsten unauffälligen Zellen
  • Präputialkatarrh: Wird durch eine vermehrte Sekretionstätigkeit von Drüsen des inneren Vorhautblattes verursacht und äußert sich durch das Ablaufen eines schleimigen, trüben, weiß-gelblichen Sekrets aus der Vorhautöffnung

Hormonelle Störungen
  • Zuckerkrankheit (Caniner Diabetes mellitus): Anfangssymptome vermehrter Durst und erhöhte Nahrungsaufnahme bei vermehrtem Harnabsatz und Abmagerung.
  • Schilddrüse (Hypothyreose): Unterfunktion, mangelnde Versorgung mit Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin.
  • Schilddrüse (Hyperthyreose): Überfunktion
  • Nebennieren (Hyperadrenokortizismus): Überproduktion von adrenokortikotropem Hormon (ACTH) in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), welches die Bildung von Kortikoiden in der Nebenniere reguliert. Das dadurch entstehende Cushing-Syndrom äußert sich in erhöhtem Blutzuckerspiegel, Stammfettsucht, Hautveränderungen, Knochen- und Muskelabbau.

Nervensystem
  • Epilepsie: Krampfanfälle, die ohne erkennbare Ursache auftreten können.

Haut
  • Atopische Dermatitis: Allergisch bedingte Hauterkrankung, starker Juckreiz, Selbsttraumatisierung und Begleiterkrankungen können zu schweren Hautveränderungen führen.
  • Futterallergie: Allergische Reaktion auf Futtermittelinhaltsstoffe.
  • Malassezien-Dermatitis: Durch Hefepilze hervorgerufene Entzündung der Haut, Hautrötung und starker Juckreiz, bei chronischem Verlauf durch starke Hautveränderungen gekennzeichnet.
  • Mammatumoren: Gut- und bösartige Tumore der Milchdrüse.

Parasiten

  • Flöhe
    Leben von Warmblütlern (Wirtstiere). Überträger von Bandwürmern, wie z.B. Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum).
  • Holzbock
    Überträger von Borreliose. Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit von der jedes Organ, das Nervensystem, die Gelenke und das Gewebe befallen werden kann (mulitsystemische Krankheit).
  • Auwaldzecke
    Überträger der Babiose. Infektionskrankheit, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine Blutarmut (Anämie) verschiedenen Grades hervorruft. Führt bei Nichterkennung innerhalb weniger Tage zum Tod.
  • Sand- oder Schmetterlingsmücke
    Überträger der Leishmaniose. Infektion mit vielseitigem Krankheitsbild. Symmetrischer Haarverlust und Schuppenbildung  der Haut, Hautgeschwüre über Knochenvorsprüngen, an Schwanzspitze und Ohren und im Haut-Schleimhaut-Übergang. Knötchenbildung in der Haut. Generalisierte Hautdegeneration mit Pustelbildung im Bereich des Körperstammes. Die Haut kann weitere Symptome, wie übermäßige Verhornung, Krallenverkrümmung, Nagelbettentzündung und Pigmentverlust im Nasen-Maulbereich ausbilden. Doppelgipfliges Fieber ist ein Hinweis auf eine viszerale Leishmaniose, je nach Organbeteiligung ist die Ausbildung von Leberentzündungen, Darmentzündungen, Nierenversagen, Blutgefäßentzündungen, Knochenmarkentzündungen, Gelenkentzündungen, Nervenentzündungen und Muskelentzündungen möglich.
  • Herzwürmer
    Herzwurmerkrankung (Dirofilariose), parasitärer Befall des Herzens. Krankheit ist schwer behandelbar und verläuft meist tödlich.
  • Milben
    Die Räudemilbe Sarcoptes scabiei var. canis ruft eine hochansteckende parasitäre Hauterkrankung hervor, gekennzeichnet durch rote Pappeln, bei schwerem Verlauf durch krustöse Hautveränderungen. Die Haarbalgmilbe Demodex canis ruft bei übermäßiger Vermehrung eine parasitäre Hauterkrankung, die Canine Demodikose hervor, tritt örtlich, oder am ganzen Körper auf. Beginnt mit Haarausfall – ohne Juckreiz. Durch eine bakterielle Sekundärinfektion können sich stärker Hautveränderungen bis hin zu einer eitrigen Hautentzündung (Pyodermie) entwickeln.

Bewegungsapparat
  • Hüftgelenkdysplasie (HD): Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Größtenteils genetisch bedingt. Falsche Ernährung und Haltung begünstigen die Krankheit. Bewegungsunlust des Hundes, Schmerzäußerungen, instabiler Gang, hörbare Geräusche - knacken, knirschen, klicken bei Bewegung des Gelenks.
  • Ellenbogendysplasie (ED): Chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellenbogengelenks bei schnellwüchsigen Rassen. Vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts, beginnt in der späteren Wachstumsphase (4-8 Monate). Schmerzhafte Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile (Osteoarthrose) mit Lahmheit, Steifigkeit am Morgen und nach Ruhepausen. Lebenslange Fortschreitung. Nicht heilbar. Schmerzfreiheit kann erreicht werden.
  • Dackellähme (Bandscheibenvorfall): Bezeichnung für Krankheitssymptome bei Hunden, welche eine genetisch fixierte Knorpelwachstumsstörungen (Chondrodystrophie) aufweisen.
  • Kreuzbandabriß: Entsteht meist aufgrund indirekter Gewalteinwirkung (Stürze, Überbeanspruchung, Sprünge). Kann operativ behandelt werden.

Infektionen
  • Parvovirose (Katzenseuche)
    Virusinfektion: Betrifft vor allem das Immunsystem und den Darm des Welpen. Krankheitsverlauf ist akut und heftig. Bei Nichtbehandlung können die Hunde innerhalb weniger Tage sterben.
  • Staupe
    Virusinfektion: Betrifft vor allem den Atmungstrakt und das Nervensystem. Übertragung erfolgt durch direkten Tierkontakt (ein mit Staupevirus infiziertes Tier).
  • Tollwut
    Gefährliche Infektionskrankheit: Kann auf den Menschen übertragen werden. Infektion verläuft bei Mensch und Tier tödlich.

Laden Sie sich auch die Broschüre “DIE NEUEN HUNDEKRANKHEITEN” herunter. Dort erhalten Sie weitere Informationen, wie diese Krankheiten entstehen, woran man sie erkennt und welche Heilmethoden helfen.

Impfungen
Grundimmunisierung:
Im Alter von ca.:
8 Lebenswochen:   Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose
12 Lebenswochen: Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
16 Lebenswochen: Staupe, HCC, Parvovirose, Tollwut

Wurmkuren
Welpen werden direkt im Mutterleib und durch die Muttermilch mit Würmern infiziert. Neugeborene Welpen werden erstmals nach einer Woche entwurmt, danach in 1-3 wöchigen Abstand, bis zur neunten Woche.
Tierärzte und die Hersteller der verschiedenen Präparate zur Entwurmung raten zu einer prophylaktischen Wurmkur alle 3 Monate. Das ist unserer Meinung nach aber nicht sinnvoll, denn Wurmkuren wirken nicht vorbeugend. Durch die Chemie wird die Darmflora zerstört und muss/sollte neu aufgebaut werden. Zur Prophylaxe kann man Kotproben (von an 2 – 3 aufeinander folgenden Tagen) beim Tierarzt analysieren lassen, um festzustellen ob eine Wurmkur notwendig ist.

 
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