Kopfzeile Homepage NEU

 

 

Warum reden wir nicht mit dem Hund ?

J
eder Hund bringt die natürliche Bereitschaft zum Anschluss an den Menschen mit. Er achtet auf die körperlichen Signale des „Teamführers“ Mensch. Durch ein andauerndes Einreden wird dem Hund diese Grundlage entzogen und er hat kaum noch einen Grund seinem natürlichen Verhalten nach zu kommen.

Selbst auf den täglichen Spaziergängen benutzen Menschen immer wieder die Worte: Aus, Nein, Pfui, Komm, Hier, Geh, Lauf und so weiter und so fort. Der Hund wird einfach nur durch andauerndes Ansprechen mit Befehlen, auf die meistens auch gar keine Konsequenz folgt “zugetextet”. Der Erfolg dieser Übung ist schlicht und ergreifend, dass das gesprochene Wort nach einiger Zeit nur noch die Bedeutung eines Nebelhorns erfüllt. Der Hund weis somit immer genau, wo sich sein Mensch gerade befindet. Es ist für ihn nicht mehr nötig den wichtigen Blickkontakt herzustellen und aufzupassen wohin sein Mensch gerade geht.

Hunde sollen während der Ausbildung durch die Sprache des Menschen motiviert werden. So ist es zumeist nach zu lesen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Diese Art der Motivation hält meist nicht sehr lange und der Hund nimmt sich nach und nach immer mehr zurück anstatt motivierter zu werden. Der Mensch macht ja bereits den Kasper, da hat der Hund nun nichts mehr zu tun.

Der Klang unserer Stimme passt oftmals auch gar nicht zu dem, was wir dem Hund vermitteln wollen. Manchmal lachen wir über ein Verhalten das der Hund uns zeigt, obwohl wir mit erhobenem Zeigefinger dem Tier mitteilen, dass das, was es gerade getan hat oder Tut nicht in Ordnung ist. Das dies nur zu Verwirrungen führt ist sicherlich nach zu vollziehen.

Unsere Hunde sind Meister der Beobachtung und haben oft nicht mehr zu tun, als uns über Stunden zu beobachten. Sie lernen uns zu lesen. Dabei spielen unsere Körperaktionen die wichtigste Rolle. Der Hund reagiert einfach viel schneller auf Körpersignale, als auf die menschliche Sprache. Das ist alleine schon auf die innerartliche Verständigung der Kaniden (Hundeartigen) zurückzuführen, da diese in der Hauptsache durch optische Signale statt findet.

Diese Möglichkeit der Verständigung über Körperaktion greifen wir auf. Hier sehen wir die Chance erst gar keine Missverständnisse in der Kommunikation Mensch/Hund aufkommen zu lassen. Der Hund lernt ohne Worte einfacher, leichter und ungehemmter.

Themenübersicht:

 

 

© 2009 Absolut-Hund GbR